Ausbildung

Auch wenn Amy bei ihrem Einzug bereits kein Welpe mehr war, so musste auch sie die Grundsachen der Hundeerziehung erst noch lernen. Durch ihren kleinen Dickkopf hat sie es uns dabei nicht immer ganz einfach gemacht.

So haben wir ziemlich lange üben müssen, bis sie überhaupt ansatzweise ein "sitz" gemacht hat. Ohne Leine laufen war An sich kein große Sache, da Amy stets Blickkontakt suchte und nie weit von einem entfernt lief. Leider gestaltete sich das anleinen jedes mal zu einem kleinen Drama. Dank eines kleinen Tricks in Form eines Stücks Leine, die sie die erste Zeit auch im Freilauf immer dran behielt bekamen wir auch dieses Problem in den Griff.

Bei den gemeinsamen täglichen Spaziergängen zeigte sie von Anfang an großes Interesse an den Beschäftigungen von Paula und wollte immer und überall mitmachen. Schnell war klar, dass ihr Spaziergänge alleine viel zu langweilig waren. Doch was soll man mit so einer „Fußhupe“ machen? Agility kam Aufgrund ihrer Behinderung nicht in Frage, apportieren taten wir auf unseren Spaziergängen immer wieder. Aber das alleine konnte es nicht sein. Mit Paula hatte ich zu dieser Zeit bereits das Mantrailing angefangen, war jedoch der Meinung, dass Amy dafür einfach „zu dumm“ sei. Meine Trainerin wollte mich jedoch vom Gegenteil überzeugen und so fanden wir uns im nächsten Einsteiger-Workshop. Zunächst wurde ich in meiner Vermutung bestärkt, da Amy anscheinend absolut keine Ahnung hatte, was wir von ihr wollten. Die ersten Trails waren dementsprechend kurz und nur wenige Meter lang. Eigentlich war ich bereits dabei aufzugeben, denn schließlich suchte ich nach einer Beschäftigung die vor allem Amy Spaß machen sollte. Als hätte sie es geahnt, legte sich bei ihr jedoch ein Schalter um und dieser Hund bemerkte endlich, dass er eine Nase hat!

Kurse:
- ab März 2011: Mantrailing (Mantrailing Zentrum Aachen)

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